AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich und Kundenkreis

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Erstellung und Veröffentlichung von Unternehmensporträts, PR-Presseartikeln und sonstigen werblichen Inhalten, die zwischen Branchenstars Medien (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden geschlossen werden. (2) Die AGB gelten für alle Bestellungen, die über den Online-Shop des Anbieters (Shopify-System), zugehörige Landingpages, Presseseiten sowie per E-Mail oder Telefon aufgegeben werden. (3) Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB werden nicht als Vertragspartner akzeptiert.

§ 2 Vertragspartner und Vertragsschluss

(1) Der Vertrag kommt zustande mit:

Branchenstars Medien Höpfnerstraße 14 30459 Hannover Geschäftsführer: Herr Stefan Naumann E-Mail: branchenstars@gmail.com

(2) Die Präsentation der Leistungen im Shopify-Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot des Anbieters dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung aufzugeben. (3) Durch das Durchlaufen des Bestellprozesses im Shopify-System und das Anklicken des kostenpflichtigen Bestellbuttons gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt durch die unmittelbar nach der Bestellung automatisiert per E-Mail versandte Bestell- oder Auftragsbestätigung des Anbieters zustande.

§ 3 Vertragssprache und Speicherung des Vertragstextes

(1) Die Vertragssprache ist Deutsch. (2) Der Anbieter speichert den Vertragstext und sendet dem Kunden die Bestelldaten sowie diese AGB in Textform (per E-Mail) im Rahmen der Bestellbestätigung zu.

§ 4 Leistungen, Veröffentlichungen und Laufzeiten

(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erstellung und/oder Veröffentlichung von Unternehmensporträts und PR-Presseartikeln für den vereinbarten Zeitraum. (2) Die vereinbarten Veröffentlichungszeiträume belaufen sich auf 12 Monate ab Rechnungsdatum. Das Vertragsverhältnis endet nach Ablauf der 12 Monate automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. (3) Die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit der Inhalte im Internet hängt maßgeblich von externen Faktoren und Drittanbietern (insbesondere Suchmaschinen wie z. B. Google) ab. Der Anbieter übernimmt keine Garantie oder Haftung für ein bestimmtes Ranking, die konkrete Auffindbarkeit oder die dauerhafte fehlerfreie Listung in externen Suchmaschinen.

§ 5 Preise, Zahlungsbedingungen (Shopify-Kauf auf Rechnung) und Verzug

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Shopify-Shop angegebenen Preise. Da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet, verstehen sich alle Preise – sofern nicht ausdrücklich anders angegeben – als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. (2) Dem Kunden stehen die im Bestellprozess angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung:

  • Kreditkarte / Sofortzahlungsmittel: Die Belastung erfolgt unmittelbar mit Abschluss der Bestellung.

  • PayPal: Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Dienstleister PayPal. Die Belastung erfolgt nach Bestätigung der Zahlungsanweisung durch den Kunden.

  • Kauf auf Rechnung (Vorkasse via Überweisung): Wählt der Kunde im Checkout-Prozess des Shopify-Systems die Zahlungsart „Kauf auf Rechnung“, wird die Rechnung zusammen mit oder unmittelbar nach der automatisierten Bestellbestätigung elektronisch per E-Mail übermittelt. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 3 (drei) Tagen nach Erhalt dieser Rechnung ohne Abzug per Banküberweisung auf das in der Rechnung angegebene Bankkonto des Anbieters zu zahlen. Es handelt sich um eine Vorkasse-Leistung; die Bearbeitung und Veröffentlichung der gebuchten Inhalte erfolgt erst nach vollständigem Zahlungseingang auf dem Konto des Anbieters. (3) Automatischer Verzug ohne Mahnung: Geht der geschuldete Rechnungsbetrag nicht innerhalb der Frist von 3 Tagen ab Rechnungserhalt auf dem Bankkonto des Anbieters ein, gerät der Kunde mit Ablauf dieser Frist automatisch und ohne dass es einer weiteren Mahnung bedarf in Verzug (§ 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB). Der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe für Entgeltforderungen gegenüber Unternehmern (9 Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz gem. § 288 Abs. 2 BGB) sowie die gesetzliche Verzugspauschale in Höhe von 40,00 Euro (§ 288 Abs. 5 BGB) einzufordern. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

§ 6 Gewährleistung und Haftungsausschlüsse

(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte für Verträge zwischen Unternehmern, soweit nachfolgend nichts anderes vereinbart ist. (2) Eine Garantie für eine bestimmte Reichweite, Klickzahlen, ein bestimmtes Suchmaschinen-Ranking oder die dauerhafte, unveränderte Sichtbarkeit der veröffentlichten Inhalte wird nicht übernommen. (3) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung oder Arglist des Anbieters beruhen. (4) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

 

§ 7 Schlussbestimmungen, Gerichtsstand und anwendbares Recht

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung. (2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Anbieters (Hannover). (3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.